Die Wahrheit über die Wahrheit
Die Wahrheit über die Wahrheit
Die Wahrheit über die Wahrheit
Die Wahrheit über die Wahrheit

 

11. Band III Block ‘K‘ Inhalt

 

 

Viele Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit sind felsenfest davon überzeugt, im Besitz der Wahrheit zu sein. Insbesondere bei Anhängern des Christentum‘s ist dies mit dem Wunsch und auch der Verpflichtung verbunden, andere Menschen an ihrer Erkenntnis und den damit verbundenen künftigen Segnungen teilhaben zu lassen. Felsenfeste Überzeugung, Eifer und Opferbereitschaft allein reichen jedoch nicht aus, um andere vor einem tatsächlichen oder aber vermeintlichen Irrtum bewahren zu können. Trotz allen Eifer‘s – oft sogar gerade wegen besonderen Eifer‘s – kann es geschehen, daß der dieserart Hilfsbereite gravierende Mängel bei seiner eigenen Erkenntnis und Anwendung derselben übersieht oder einfach ignoriert und demzufolge sich selbst im Irrtum befindet. Häufig liegt es wohl daran, daß er sich auf andere verläßt und mit der Menge zusammen abbiegt, sich in der Masse in Sicherheit wiegt und sich dort auf der sicheren Seite wähnt. Von dem einen Irrtum in einen anderen Irrtum hinübergeholfen zu werden ist kein Vorteil. Der eine Irrtum wird sich am Ende als ebenso fatal herausstellen und auswirken wie der andere!

Ein bereits bewußt und aus eigener Entscheidung und Überzeugung Konvertierter neigt in der Regel noch viel stärker dazu, unbesehen an seinen ( neu erworbenen ) Glaubensansichten festzuhalten, weil er ja denkt, er hätte dies alles wirklich gründlich und völlig unbeeinflußt selbst auf seine Richtigkeit hin überprüft, sodaß demnach gar kein Anlaß bestehen würde, eine erneute Überprüfung vorzunehmen. Dies kann zum wirklich fatalen Irrtum werden! Man sollte sich nicht zu sicher fühlen! Diesen Fehler haben vor uns bereits viele Angehörige des Volkes Jehova‘s begangen und teuer bezahlen müssen!

Wenn Menschen – wie die Führerschaft des Volkes der Zeugen Jehova‘s – vollmundig behaupten, sie würden ( natürlich aus eigener Kraft ) niemals zulassen, irregeführt zu werden ( weshalb die deutliche Warnung des Herrn Jesus Christus an einen gewissen Sklaven angeblich lediglich “hypothetische“ Bedeutung hätte ), ist dies bereits ein unumstößlicher Beweis dafür, daß man irregeführt ist!

Wer andere vor einem Irrtum – insbesondere vor einem fatalen Irrtum – bewahren möchte, muß zusehen, sich erst einmal selbst vor Irrtum zu bewahren oder sich ohne Zögern von solchem zu befreien! Andernfalls werden beide zusammen in eine Grube fallen.

Der gute Wille und die hehre Absicht zur Richtigstellung vermeintlich falscher Glaubensansichten bei anderen ist zweifellos vorhanden und soll keinesfalls geringgeredet werden – im Gegenteil! Aber die Bereitschaft zur Abnahme der Scheuklappen und zur Anerkennung der Realität zuerst einmal bei sich selbst ist unabdingbar!

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